Kurz gesagt
Ein CRM für Immobilienmakler verwaltet Kontakte, Anfragen und Suchprofile immer mit Bezug zum Objekt: Wer hat sich für welche Immobilie interessiert, was wurde vereinbart, was ist als Nächstes zu tun? Im Unterschied zu einem allgemeinen CRM kennt es Rollen wie Eigentümer, Interessent und Tippgeber, nimmt Portal-Anfragen auf und gleicht Suchprofile mit Objekten ab. Entscheidend bei der Auswahl sind ein zentraler Eingang für alle Anfragen, schnelle Reaktionszeiten, Datenschutz mit Servern in der EU und ein einfacher Import deiner bisherigen Daten.
- Ein Makler-CRM verbindet jeden Kontakt mit Objekten, Anfragen, Terminen und Aufgaben.
- Pflicht sind: zentraler Anfragen-Eingang, Kontaktrollen, Suchprofile mit Abgleich, Wiedervorlagen und lückenloser Verlauf.
- Excel reicht für wenige Objekte, verliert aber bei Teamarbeit, Fristen und Datenschutz den Überblick.
- Werbe-Mails an Interessenten brauchen grundsätzlich eine Einwilligung (§ 7 UWG); GwG-Unterlagen sind fünf Jahre aufzubewahren (§ 8 GwG).
- Teste jedes CRM mit echten Anfragen aus deinem Alltag, bevor du dich festlegst.
Inhalt
- Was ist ein CRM für Immobilienmakler?
- Was muss ein Makler-CRM können?
- Excel, allgemeines CRM oder Maklersoftware: Was passt zu dir?
- Wie läuft eine Anfrage im CRM idealerweise ab?
- Wie hilft ein CRM bei Akquise und Eigentümerbetreuung?
- Was gilt rechtlich für Kundendaten im Makler-CRM?
- Wie wählst du das richtige CRM für dein Maklerbüro aus?
- Wie löst MaklerEngine das CRM für Makler?
Was ist ein CRM für Immobilienmakler?
Was muss ein Makler-CRM können?
| Funktion | Wozu | Worauf du achten solltest | Priorität |
|---|---|---|---|
Excel, allgemeines CRM oder Maklersoftware: Was passt zu dir?
| Kriterium | Excel / Tabelle | Allgemeines CRM | Maklersoftware mit CRM |
|---|---|---|---|
Wie läuft eine Anfrage im CRM idealerweise ab?
Schritt 1: Anfrage erfassen
Jede Anfrage landet im CRM, egal ob über Portal, Website, Telefon oder WhatsApp. Was nicht im CRM steht, existiert nicht. Schritt 2: Objekt zuordnen
Die Anfrage wird dem Objekt zugeordnet. Fehlt der Bezug, legst du ein Suchprofil an. Schritt 3: Priorisieren
Telefonnummer vorhanden, konkrete Fragen, Finanzierung geklärt? Solche Anfragen bearbeitest du zuerst. Schritt 4: Schnell antworten
Exposé oder Unterlagen senden, Rückfragen klären. Wer schnell antwortet, wirkt verlässlich und bleibt im Gedächtnis, bevor der Interessent das nächste Inserat anschreibt. Schritt 5: Besichtigung planen
Termin direkt aus der Anfrage anlegen; der Status rückt auf „Besichtigung“. Schritt 6: Nachfassen
Wiedervorlage nach der Besichtigung: Feedback einholen, Fragen beantworten, Angebot besprechen. Schritt 7: Abschluss oder Absage dokumentieren
Auch eine Absage ist wertvoll: Mit Grund und passendem Suchprofil wird aus dem Interessenten ein Käufer für das nächste Objekt.
Wie hilft ein CRM bei Akquise und Eigentümerbetreuung?
Eigentümer als eigene Rolle: Wer eine Immobilie besitzt, aber noch nicht verkauft, bekommt eine Wiedervorlage statt einer Werbe-Mail. Tippgeber pflegen: Halte fest, wer dir welchen Kontakt vermittelt hat, damit du dich bedanken kannst. Suchprofile als Argument: Bei der Akquise zeigst du dem Eigentümer, wie viele vorgemerkte Interessenten zu seinem Objekt passen. Eigentümer auf dem Laufenden halten: Regelmäßige Berichte über Aufrufe, Anfragen und Besichtigungen beugen der Frage „Passiert da eigentlich etwas?“ vor. Absagen auswerten: Häufen sich Gründe wie „zu teuer“ oder „Lage passt nicht“, hast du Fakten für das nächste Preisgespräch.
Was gilt rechtlich für Kundendaten im Makler-CRM?
Wie wählst du das richtige CRM für dein Maklerbüro aus?
Schritt 1: Abläufe aufschreiben
Woher kommen deine Anfragen, wer bearbeitet sie, wo gehen heute Informationen verloren? Schritt 2: Muss-Kriterien festlegen
Nimm die Checkliste oben und streiche, was du nicht brauchst. Was übrig bleibt, ist dein Pflichtenheft. Schritt 3: Datenübernahme klären
Lassen sich Kontakte und Objekte per CSV oder OpenImmo importieren? Was passiert mit deinen Daten, wenn du kündigst? Schritt 4: Mit echten Fällen testen
Nutze die Testphase mit echten Anfragen und einem echten Objekt, nicht mit Beispieldaten. Schritt 5: Gesamtkosten rechnen
Grundpreis, weitere Nutzer, Zusatzmodule, Einrichtung und Schulung zusammenzählen und mit deiner Zeitersparnis vergleichen. Schritt 6: Datenschutz prüfen
Serverstandort, Auftragsverarbeitungsvertrag, Zwei-Faktor-Anmeldung und Löschfunktionen erfragen.
Typische Fehler bei der Einführung
Alte Daten ungeprüft importieren: Dubletten und veraltete Kontakte vorher bereinigen. Zu viele Felder und Status anlegen, die später niemand pflegt. Parallel weiter in Excel arbeiten: Dann ist keine der beiden Quellen vollständig. Keine Regeln im Team: Wer legt Kontakte an, wer schließt Anfragen, wann wird nachgefasst?
Wie löst MaklerEngine das CRM für Makler?
Hinweis: Dieser Ratgeber gibt allgemeine Informationen, Stand 14.10.2026, und ersetzt keine Rechtsberatung. Für deinen Einzelfall wende dich an einen Rechtsanwalt oder deine Kammer.