Kurz gesagt
Eine Maklersoftware bündelt Objektverwaltung, Exposé, Portalexport per OpenImmo, Anfragen-CRM und Terminplanung in einem System. 2026 entscheiden vor allem drei Dinge: ob die Software den ganzen Verkaufsprozess vom Maklerauftrag bis zur Übergabe abbildet, ob KI Texte und Bilder nachvollziehbar aus deinen eigenen Objektdaten erzeugt und ob deine Daten DSGVO-konform in der EU verarbeitet werden. Vergleiche Anbieter in einer Testphase mit einem echten Objekt – nicht anhand von „Testsieger“-Listen.
- Pflicht: Objektakte, Exposé, OpenImmo-Export, CRM, Termine
- Neu wichtig: geführter Verkaufsprozess mit Vorlagen und Unterschrift
- KI nur mit deinen Daten und gekennzeichneten Bildern
- Kosten: Preis je Nutzer, Objektgrenzen und KI-Kontingente vergleichen
- Testen mit einem echten Objekt statt mit Demo-Daten
- Datenexport und Serverstandort vor Vertragsschluss klären
Inhalt
- Was ist eine Maklersoftware?
- Welche Funktionen braucht eine Maklersoftware 2026?
- Warum der Verkaufsprozess zum wichtigsten Kriterium geworden ist
- Was bringt KI in einer Maklersoftware wirklich?
- Was kostet eine Maklersoftware?
- Wie vergleiche ich Maklersoftware richtig? In 7 Schritten
- Worauf achten bei Datenschutz und Sicherheit?
- Wie gelingt der Wechsel der Maklersoftware ohne Datenverlust?
- Gibt es einen Testsieger bei Maklersoftware?
- Für wen eignet sich MaklerEngine?
Was ist eine Maklersoftware?
| Kategorie | Stärken | Grenzen | Passt zu |
|---|---|---|---|
Welche Funktionen braucht eine Maklersoftware 2026?
| Funktion | Warum sie wichtig ist | Prüffrage an den Anbieter |
|---|---|---|
Warum der Verkaufsprozess zum wichtigsten Kriterium geworden ist
Was bringt KI in einer Maklersoftware wirklich?
Objekt- und Portaltexte: Die KI sollte aus deinen Eckdaten schreiben und nichts hinzuerfinden. Gut ist, wenn Portalversionen die Feldlängen von ImmoScout24 und Immowelt einhalten und frühere Fassungen erhalten bleiben. Lageanalyse: Entfernungen zu Kita, Schule, Nahverkehr und Einkauf sollten aus echten Geodaten stammen, nicht aus Schätzungen eines Sprachmodells. Bildbearbeitung und [Virtual Staging](/ratgeber/virtual-staging): Aufräumen, Licht, möblieren – mit deutlicher Kennzeichnung „virtuell bearbeitet“ und erhaltenem Original. Chat auf der Objektseite: Ein KI-Assistent kann Fragen außerhalb der Bürozeiten beantworten und Anfragen anlegen – er muss als KI erkennbar sein und darf keine Rechts- oder Finanzierungsberatung geben. Anfragen auswerten: Zusammenfassungen von E-Mails und eine Priorisierung der Leads helfen, die richtigen Interessenten zuerst anzurufen.
Was kostet eine Maklersoftware?
Grundpreis je Nutzer oder je Büro, Rabatt bei jährlicher Zahlung Grenzen für veröffentlichte Objekte oder Speicher KI-Kontingente (Credits) und was eine Aktion kostet Zusatzmodule: Website, Terminbuchung, Social Media, Reports Einrichtung, Datenübernahme und Schulung Portalgebühren – die zahlst du immer zusätzlich direkt an ImmoScout24 und Co.
Gibt es kostenlose Maklersoftware?
Preisbeispiel MaklerEngine
Wie vergleiche ich Maklersoftware richtig? In 7 Schritten
Schritt 1: Anforderungen festlegen
Schreib deinen Ablauf auf und markiere Muss-Kriterien: z. B. OpenImmo-Export, Online-Buchung, Team mit Rollen, GwG-Dokumentation. Schritt 2: Zwei bis drei Anbieter auswählen
Je einen aus jeder passenden Kategorie. Mehr Kandidaten kosten mehr Zeit, als sie Erkenntnis bringen. Schritt 3: Ein echtes Objekt anlegen
Nimm ein aktuelles Objekt mit Bildern, Grundriss und Energieausweis. Miss, wie lange du bis zum fertigen Exposé brauchst. Schritt 4: Portalexport testen
Prüfe, ob die Software fehlende Pflichtangaben vor der Übertragung meldet und ob Aktualisieren und Zurückziehen funktionieren. Schritt 5: Eine Anfrage durchspielen
Stell selbst eine Anfrage über Portal oder Objektseite: Kommt sie im CRM an? Wie schnell kannst du antworten und einen Termin vereinbaren? Schritt 6: Support und Hilfe prüfen
Stell eine echte Frage an den Support und lies die Dokumentation. Ein guter Anbieter antwortet schnell und konkret. Schritt 7: Vertrag und Datenexport klären
Laufzeit, Kündigungsfrist, Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, Serverstandort und Export deiner Daten bei einem späteren Wechsel.
Worauf achten bei Datenschutz und Sicherheit?
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO Serverstandort in der EU, idealerweise in Deutschland Zwei-Faktor-Anmeldung und Rollen mit abgestuften Rechten Verschlüsselte Speicherung sensibler Angaben (z. B. GwG-Daten) Zugänge zu Portalen und CRM nicht im Klartext in der Datenbank Entfernen von Standortdaten (EXIF/GPS) aus hochgeladenen Fotos Protokollierter Support-Zugriff nur mit deiner Freigabe
Wie gelingt der Wechsel der Maklersoftware ohne Datenverlust?
Gibt es einen Testsieger bei Maklersoftware?
Für wen eignet sich MaklerEngine?
Häufige Fragen
Welche Maklersoftware ist die beste?
Was kostet eine Maklersoftware im Monat?
Welche Funktionen muss eine Software für Immobilienmakler haben?
Ist ein CRM dasselbe wie eine Maklersoftware?
Kann ich meine Daten aus Propstack oder onOffice übernehmen?
Ist KI in einer Maklersoftware datenschutzkonform nutzbar?
Wie lange dauert der Umstieg auf eine neue Maklersoftware?
Quellen
- § 2 Geldwäschegesetz (GwG) – Verpflichtete, Abs. 1 Nr. 14 Immobilienmakler
- § 11 GwG – Identifizierung
- § 656a BGB – Textform des Maklervertrags
- § 87 GModG (früher GEG) – Pflichtangaben in Immobilienanzeigen
- Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), Art. 28 Auftragsverarbeiter
- OpenImmo – Standard für den Austausch von Immobiliendaten